-
27.05.2019
- → Inland
Blockade und Randale in Bremen
Bremen. Rund 300 Menschen haben in der Nacht zum Sonntag in Bremen eine Kreuzung blockiert. Nach Polizeiangaben kam es dabei zu Ausschreitungen, bei denen vier Polizisten verletzt und neun Verdächtige festgenommen wurden. Nach Angaben der Deutschen Presseagentur waren die genaueren Hintergründe zunächst unklar, die Bild sprach auf ihrer Internetseite lediglich von »Chaoten«. Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, hatten sich die Beteiligten auf die Kreuzung gesetzt, Pyrotechnik gezündet, Lagerfeuer entfacht und Steine in die Schaufensterscheiben umliegender Geschäfte geworfen. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an. Die Einsatzkräfte wurden den Angaben zufolge aus der Menge heraus mit Flaschen beworfen. Die Polizei löste die Blockade in der Bremer Innenstadt auf, nach rund zweieinhalb Stunden war die Kreuzung wieder frei. Im Verlauf der Nacht wurden zudem Streifenwagen und Reviere von bislang Unbekannten mit Farbbeuteln und anderen Gegenständen attackiert. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
