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Aus: Ausgabe vom 21.05.2019, Seite 16 / Sport
Leichtathletik

Familiengeschäft

Paris. Lamine Diack, ehemaliger Präsident des Weltverbandes IAAF, soll im Zuge des Doping- und Korruptionsskandals in der Leichtathletik offiziell angeklagt werden. Das berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am Montag. Dem 85jährigen Senegalesen wird vorgeworfen, als IAAF-Präsident Geld für die Vertuschung positiver Dopingtests erpresst zu haben. Zudem soll er mit seinem Sohn Einfluss auf die Stimmabgabe afrikanischer Länder bei der Wahl von Rio de Janeiro und Tokio als Ausrichter der Olympischen Sommerspiele genommen haben. (sid/jW)

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