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Beschäftigte im Osten arbeiten länger

Berlin. Wer im Osten arbeitet, muss im Schnitt länger arbeiten, verdient aber weniger. Im Westen bekamen Beschäftigte im vergangenen Jahr durchschnittlich 3.994 Euro brutto pro Monat, im Osten hingegen nur 3.150 Euro, wie Bild am Sonntag unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes berichtete. Beim gemittelten Bruttostundenlohn wird der Unterschied demzufolge noch deutlicher. Im kompletten Osten liegt dieser unter 19 Euro, im gesamten Westen darüber. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es durchschnittlich nur 17,16 Euro brutto pro Stunde, in Hamburg 24,13 Euro. Das sind über 40 Prozent mehr. Eine Kluft gibt es auch bei der Wochenarbeitszeit: Im Westen beträgt sie durchschnittlich 35,3 Stunden, in den neuen Ländern 36,6 Stunden. In Sachsen- Anhalt wird am längsten gearbeitet (durchschnittlich 37 Wochenstunden), in Bremen am kürzesten (34,7 Stunden). (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.04.2019, Seite 1, Inland

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