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Keine Fortschritte im Westsahara-Konflikt

Genf. Im Kampf um die Unabhängigkeit der Westsahara vom Königreich Marokko ist am Freitag die zweite Runde der Gespräche in Genf zu Ende gegangen. Zu der zweitägigen Gesprächsrunde waren Delegationen aus Marokko, Mauretanien, Algerien und Vertreter der Befreiungsorganisation Frente Polisario angereist. UN-Vermittler Horst Köhler sagte im Anschluss, dass niemand schnelle Lösungen erwarten solle, weil viele Positionen der Konfliktparteien noch weit auseinander lägen. Marokko bietet der Demokratischen Arabischen Republik Sahara Autonomie an, die Polisario hat dies abgelehnt und spricht sich für ein Referendum mit der Option für Unabhängigkeit aus. Die Delegationen haben sich auf weitere Gespräche verständigt. Wann sie stattfinden sollen, blieb zunächst unklar. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2019, Seite 1, Ausland

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