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CIA-Verbindung zu Botschaftsangriff

Madrid. Ermittler der spanischen Polizei und des spanischen Nachrichtendienstes CNI haben einen Angriff auf die nordkoreanische Botschaft in Madrid vom 22. Februar mit dem US-amerikanischen Geheimdienst CIA in Verbindung gebracht. Wie die spanische Zeitung El País am Mittwoch berichtete, wurden zwei der zehn Angreifer identifiziert, die in Beziehung zur CIA stehen sollen. Der Geheimdienst wies eine Beteiligung zurück, spanischen Regierungsquellen zufolge sei das aber »nicht überzeugend«. Laut nicht genannter Quellen sollten Informationen zu Kim Hyok Chol, dem ehemaligen Botschafter der DVR Korea in Madrid, beschafft werden. Der hochrangige Diplomat war zuletzt einer der Verantwortlichen für das Gipfeltreffen zwischen den USA und Nordkorea Ende Februar. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.03.2019, Seite 6, Ausland

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