20.02.2019
Weltwirtschaft
Ein zweischneidiges Schwert
US-Präsident Donald Trump versucht, die nationale Wirtschaft mittels Strafzöllen zu schützen, und hat dabei vor allem China im Blick. Die Ergebnisse sind widersprüchlich. Eine vorläufige Bilanz des Handelskrieges
Von Jörg Kronauer
»Handelskriege sind gut und leicht zu gewinnen«: Der Tweet, den US-Präsident Donald Trump, großmäulig wie eh und je, am 2. März 2018 absetzte, ist inzwischen schon fast legendär. Trump hatte damals die ersten Strafzölle bereits verhängt und war im Begriff, die nächste Runde anzutreten und seine Maßnahmen systematisch zum ausgewachsenen Handelskrieg auszuweiten. Da schien es angesagt, einen Spruch zu klopfen, der kämpferische Zuversicht demonstrierte, um – wie man es...
Artikel-Länge: 21390 Zeichen


