Zum Inhalt der Seite

Konzerne senken Gewinnprognosen

Stuttgart. Die Zahl der Gewinnwarnungen deutscher börsennotierter Unternehmen hat im vergangenen Jahr ein neues Rekordniveau erreicht. Wie die Beratungsgesellschaft Ernst and Young (EY) am Sonntag mitteilte, gab es 2018 insgesamt 144 Gewinn- oder Umsatzwarnungen. Das war gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 55 Prozent – damals waren es nur 93 und 2016 nur 63 Fälle. Die stark steigende Zahl negativer Prognosekorrekturen sei dabei ein »Indiz für eine sich weiter abkühlende Konjunktur«, erklärte Marc Förstemann von EY. Besonders stark traf es demnach den Handel und die Automobilindustrie: 83 Prozent der Groß- und Einzelhändler veröffentlichten 2018 eine Warnung, bei den Autoherstellern und -zulieferern waren es 75 Prozent. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 18.02.2019, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!