-
09.02.2019
- → Kapital & Arbeit
EU rügt Saudi-Arabien und Panama
Bangalore. Die EU-Kommission will einem Zeitungsbericht zufolge Saudi-Arabien und Panama auf eine schwarze Liste mit Ländern setzen, die nicht gegen Geldwäsche vorgehen. Die Behörde plane dies trotz des Widerstandes aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien, berichtete die Financial Times am Freitag unter Berufung auf EU-Vertreter. Auf der Liste stehen dem Bericht zufolge mehr als zwanzig Staaten, die im Verdacht stehen, im Kampf gegen Geldwäsche nichts zu unternehmen. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!