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31.01.2019
Relativieren und Whotaboutismus

Medienlobby taktiert kindisch

Jury von Reporterpreis will sich im Fall Relotius aus Verantwortung winden

Von Dieter Schubert
Der Skandal um die zum Teil frei erfundenen Reportagen des früheren Spiegel-Reporters Claas Relotius wird »aufgearbeitet«. Die aktuellen Chefs des Magazins, aber auch jene von anderen Titeln diverser Großverlage, nutzen dies, um ihre vermeintlich neue Ehrlichkeit zu vermarkten. Ein besonderer Aspekt der Relotius-Farce ist und bleibt, dass der Fälscher mit Würdigungen und Auszeichnungen schier überhäuft worden ist. Einer davon ist der Deutsche Reporterpreis. Aus Krei...

Artikel-Länge: 2280 Zeichen

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