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Aus: Ausgabe vom 24.01.2019, Seite 14 / Feuilleton
Programmtips

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
Marianne und Vincent suchen verzweifelt die Nähe zu Ihrem Sohn S
Marianne und Vincent suchen verzweifelt die Nähe zu Ihrem Sohn Simon: »Die Lebenden reparieren«

Re: Gestrandet in Berlin

Polen holt obdachlose Landsleute zurück

Wojciech und Darek sind in den Straßen von Berlin unterwegs – Tag und Nacht. Sie halten Ausschau nach Obdachlosen aus Polen, leuchten die dunklen Ecken von Parks aus, sehen unter Brücken nach. Laut Schätzungen leben in Berlin 8.000 bis 10.000 Menschen auf der Straße, 70 Prozent davon Osteuropäer. 2.000 Polen sollen darunter sein. Sie kamen in der Hoffnung auf ein besseres Leben nach Deutschland – und landeten im Elend. Trotzdem wollen viele nicht zurückkehren. Aus Scham, versagt zu haben oder, weil sie in die Drogensucht abgerutscht sind. Hilfe statt Repression – der bessere Weg.

Arte, 19.40

Die Blockchain-Revolution

Von vielen unbemerkt, krempelt die Technologie unser Leben um. Wir hoffen auf Aufklärung in der Sendung.

3sat, 20.15

Das Versprechen

Sie waren ein eigenwilliges Paar – Jens Söring, der naive, blasse Diplomatensohn, und Elizabeth Haysom, die unnahbare, welterfahrene Tochter eines reichen Stahlbarons. Als Elizabeths Eltern am 30. März 1985 brutal ermordet in ihrem Haus in Virginia (USA) gefunden werden, fliehen Jens und Elizabeth. Der Rest ist eine düstere Geschichte, die das Aufbleiben lohnt. D/GB/DK/S/NL 2015. Regie: Marcus Vetter, Karin Steinberger.

SWR, 23.15

Die Lebenden reparieren

Und noch mal am anderen Ende der Existenz: Simon bricht am frühen Morgen mit zwei Freunden zum Surfen auf, dann hat er einen schweren Autounfall. Der verändert auf einen Schlag das Leben des Teenagers und seiner Eltern. Denn Simon lebt, jedenfalls schlägt sein Herz noch. Doch die Ärzte stellen den klinischen Tod des Jugendlichen fest. Simons Eltern müssen nun entscheiden, ob sie seine Organe zur Spende freigeben wollen, ob ein anderer mit Simons Organen weiterleben darf. F 2016. Regie: Katell Quillévéré.

WDR, 23.25

Liebe

Anne und ihr Mann Georges, beide über 80, leben seit Jahrzehnten in einer Pariser Altbauwohnung – und dann wird alles anders. Schöner und radikaler Film über Liebe und Tod. Mit Jean-Louis Trintignant (Georges), Emmanuelle Riva (Anne), Isabelle Huppert (Tochter). F/D/A 2012. Regie: Michael Haneke.

RBB, 23.30

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