Gegründet 1947 Dienstag, 19. Februar 2019, Nr. 42
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Aus: Ausgabe vom 19.01.2019, Seite 6 (Beilage) / Wochenendbeilage

Kreidestriche

Zwei Geschichten von Walter Kaufmann
Von Walter Kaufmann
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Diesen Sonnabend wird der Schriftsteller Walter Kaufmann 95. Anlässlich seines Geburtstages drucken wir mit freundlicher Genehmigung des Autors seine erste veröffentlichte Kurzgeschichten, die er im Alter von 20 Jahren schrieb, sowie einen Auszug aus einer Reportage aus dem Jahr 1949. (jW)

Die einfachen Dinge

1.

Georg ist noch immer mein Freund. Das mag seltsam klingen, denn Georg ist nirgends, wo ich ihm die Hand reichen könnte. Ein ganzes Leben trennt uns voneinander. Vielleicht ist er schon lange tot. Er ist noch immer mein Freund – in einem symbolischen Sinn. Ich erinnere mich noch: Ich war elf Jahre alt, und Georg wartete wie immer am Ende unserer Straße auf mich. Er wollte nicht zu mir nach Hause. Hielt sein Stolz ihn zurück, oder war es Befangenheit, oder scheute er sich, in eine ihm fremde Welt einzudringen? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich mich draußen mit Georg traf und dies hinter mir ließ: Unser Haus, das man über eine steinerne Treppe erreichte; an der Eingangstür eine elektrische Klingel, deren Läuten hell durch den Vorraum tönte. Auf ihren Ruf hin eilte Käte, die Hausangestellte, herbei; Teppiche dämpften ihre Schritte; hinter ihr schwangen Glastüren mit einem Geräusch zurück, als würde Luft aus einem Schacht gesogen. Sie öffnete die Haustür und ließ die Besucher ein in die Ruhe des Hauses – führte sie ins Arbeitszimmer oder in Vaters große Bibliothek, die seine Bildung und seinen Ordnungssinn erkennen ließ, oder, falls der Gast zur Mutter wollte, in das lichte, helle Frühstückszimmer mit den Landschaftsaquarellen in schlichten Rahmen, den Vitrinen mit Mutters Porzellansammlung, zerbrechlichen gelben Stühlen und Tischen und breiten, zum Garten hinausgehenden Fenstern, durch die die Morgensonne hereinflutete.

Ich schlug die Haustür hinter mir zu, dass es durch den Flur hallte, sprang die Steintreppe hinunter und rannte die Straße entlang, bis ich, atemlos, an der Ecke auf Georg stieß.

»Hallo«, begrüßte ich ihn. »Ich wusste, du würdest dasein.«

»Ja«, sagte Georg. »Magst du Kastanien?« Er griff in die Taschen und holte große braune Kastanien heraus, die er von einer Hand in die andere warf.

»In Ordnung!« rief ich. »Die rösten wir.«

»Gut«, stimmte er zu.

Dann zogen wir los; Georg schob die Hände in die Taschen, damit die Kastanien nicht rausfielen. Sein dunkles Haar war vom Wind zerzaust, das Hemd über der Brust geöffnet. Seite an Seite trabten wir durch die Straßen dem Walde zu.

Wenn ich heute an Georg denke und mir jene fernen Tage meiner Kindheit ins Gedächtnis zurückrufe, formen sich vor meinem inneren Auge feste Bilder. Und die zeigen unsere Freundschaft, die sogleich für mich neue Bedeutung gewinnt.

Wir beide hockten vor einem kleinen Feuer, das wir auf einer Lichtung im Wald entfacht hatten, schwiegen eine Weile und sahen zu, wie die Kastanien rösteten und dunkler wurden, die Schalen knackten in der Hitze.

Durch die Wipfel der Bäume, Eichen und Ulmen und Birken, schimmerten Flecken klaren Himmels, Sonnenstrahlen stachen durch die zitternden Blätter. Georg schürte das Feuer mit trockenen Zweigen, und ich wendete die Kastanien in der Glut.

Schließlich brach Georg das Schweigen. »Vater will nicht, dass ich zur Hitlerjugend gehe, egal, was geschieht.«

»Willst du das denn?« fragte ich. »Du weißt, mich würden sie nicht nehmen.«

»Das ist was anderes. Du bist Jude.«

»Auch wenn das nicht so wäre, würde ich nicht wollen.«

»Ich auch nicht.«

»Warum redest du dann davon?«

»In der Schule hacken sie auf dir herum, wenn du nicht dabei bist.«

»Na und?« fragte ich.

»Verdammt, du bist schwer von Begriff!«

Er angelte sich eine Kastanie aus dem Feuer, schälte sie und biss ein Stück ab. »Warum hassen die Nazis die Juden?« fragte er plötzlich, als ob er die ganze Zeit darüber nachgedacht hätte.

Die Frage traf mich. Ich wusste, die Nazis hassten uns, aber niemand hatte mir das je erklärt. Jetzt, da ich Georgs Frage nicht beantworten konnte, war ich verwirrt.

»Ich weiß nicht«, sagte ich ratlos. » Weiß es einfach nicht.«

Einen Augenblick lang sah mich Georg prüfend an. Dann schob er mir eine Kastanie zu und sagte: »Vergiss es. Wenn die dich hassen, will ich nichts mit denen zu tun haben. Wir sind Freunde, oder?« Und dann mit Nachdruck: »Oder nicht?«

2.

Jetzt, da ich dies niederschreibe, liegt eine Welt zwischen mir und Georg, zwischen mir und dem vom Krieg zerrütteten Deutschland. Ist es zu spät, so zu schreiben? Ich weiß es nicht. Oder sage ich gerade zur rechten Zeit, so wie ich es fühle: Georg ist noch immer mein Freund, und auch die Eltern, die Georg großgezogen haben, sind meine Freunde. Es gibt Dinge, die man lernt, wenn man klein ist, und die in einem bleiben und mit den Jahren wachsen. Und es sind stets die einfachen Dinge. Sie wiederholen sich, sie verbinden sich und werden bedeutungsvoll – sie bilden eine Kette, die von der Kindheit bis in die Mannesjahre reicht.

»Mutter, das ist Stefan.«

»Guten Tag«, sagte ich, vor Georgs Mutter stehend, die Arme steif an den Seiten, und ich verbeugte mich. Sie kniete in einem Gartenbeet und jätete. Jetzt unterbrach sie ihre Arbeit und musterte mich von unten her, zuerst prüfend, doch bald nahmen ihre Augen einen freundlichen Ausdruck an. »Ah, guten Tag«, erwiderte sie lächelnd. »Du bist also Georgs Freund. Er hat oft von dir gesprochen.«

Mit dem Handrücken warf sie eine Strähne grauen Haares aus dem Gesicht und streckte müde die Schultern. »Geh schon mit Stefan hinein«, sagte sie zu Georg und deutete auf die Tür einer Holzlaube. »Und setz Wasser auf! Ich komme gleich nach.« Dann wandte sie sich wieder dem Unkraut zu und rutschte auf den Knien vorwärts – eine hagere Frau im verblichenen Kattunkleid, die jetzt jünger wirkte, da die Haarsträhne wieder ihr Gesicht verdeckte.

Und dies ist in mir geblieben, mir selbst kaum bewusst bis heute, da ich mich auf die Begegnung besinne: Die ruhige Art von Georgs Mutter, ihr Stolz, der auch in Georg war, der prüfende Blick, mit dem sie mich ansah, die Vorbehaltlosigkeit, mit der sie mich aufnahm als einen, der an allem, was sie hatten, teilhaben durfte. Hier zählten weder mein Stand noch meine Religion. Ich wusste ich, dass hier nur der Freund etwas galt, Georgs Freund, sonst nichts. Das war ein gutes Gefühl.

3.

November neunzehnhundertachtunddreißig, Stadt Duisburg im Rheinland: Unser Haus mit der steinernen Treppe zur Eingangstür – das Schloss gesprengt, die eingeschlagene Tür hängt lose in den Angeln; neben der Tür die elektrische Klingel – aus der Wand gerissen, an zwei Drähten baumelnd. Käte ist nicht mehr bei uns – das Gesetz verbot uns eine deutsche Hausangestellte. Die schwingenden Glastüren im Flur – in Scherben, die Glassplitter auf den Teppichen knirschen unter den Füßen. Vaters Arbeitszimmer und die Bibliothek – ein wüstes Chaos von zerstörten Möbeln; die Bücherregale mit den Glasscheiben umgekippt, juristische Werke und Romane auf den Boden geworfen. »Der Zauberberg«, »Krieg und Frieden«, die »Deutsche Justiz« mit zerrissenen Einbänden in die Ecke geschleudert. Mutters Frühstückszimmer – überall das gleiche Bild: alles in Trümmern, die Porzellansammlung ein Scherbenhaufen, die Landschaftsaquarelle mit Messern zerschnitten. Unten im Garten, in einem Blumenbeet, liegt der Flügel wie eine riesengroße, hilflose Schildkröte. Die breiten Fenster waren eingeschlagen, die Rahmen herausgerissen.

Ich schreibe dies nieder wie einen bösen Traum, ohne Erregung berichte ich von den Schrecken, die über uns kamen, plötzlich, auf Befehl, und mit einer solchen Wut, dass es die ganze Zeit unwirklich schien. Viel Hass war in jenen Jahren gesät worden, sehr viel Hass, der an diesem Tage ungehindert tobte. Und dennoch habe ich Hoffnung.

Sturmabteilungen brechen mit Gewalt in ein Haus ein, trampeln alles nieder, demolieren alles, was ihnen in den Weg kommt, schlagen alles in Stücke, verhaften – das war eine Ordnung, die wir zerstören. Ja, wir zerstören sie: in unserem Herzen, unserem Geist, jeder einzelne von uns, zerstören sie durch unsere Art, zu leben, zu denken und zu handeln. Vielleicht wurde meine Hoffnung an diesem Tag geboren, an diesem Novembertag in jenem Jahr. Ich habe die Hoffnung genährt, und sie ist größer geworden.

Es war ein langer Tag. Es war ein furchtbarer, ein grausamer Tag. Unser Volk, das jüdische Volk, blutete, wurde geschlagen, verwundet und versprengt. Es dauerte lange, bis der Abend kam. Bei uns zu Haus gab es keine Tränen. Wir waren wie versteinert, vielleicht waren wir auch zu stolz für Tränen. Unsere Gedanken weilten beim Vater, der verhaftet worden war, und wir beteten für ihn.

Dann, in der Nacht, kam ein Mann in unser Haus. Er ging durch die Zimmer, er sah die Verwüstung, und er war eine lange Zeit still. Er legte einen Arm um meine Schultern und sagte: »Sorg dich nicht. Das reparieren wir alles – Stück für Stück reparieren wir das«. Er war Tischler von Beruf. Zu Mutter sagte er: »Ich finde keine Worte für diese Schande«.

Er nahm einen zertrümmerten Tisch und einen Stuhl, trug beides hinaus und lud es auf einen Handwagen, mit dem er ins Dunkel der Nacht verschwand.

Der Mann war Georgs Vater.

Die toten Augen von Hiroshima

An diesem Abend fand ich die Kreidestriche nicht wieder, die ich immer dort zog, wo ich abbog. Die Straßen, die Gassen, die Häuser von Kioto glichen einander, ich irrte durch ein Labyrinth von flachen Holzbauten mit Schindeldächern, und durch den schwarzen Himmel zog ein gelber Mond. Geishas huschten aus einer Tür, und das Klappern ihrer Holzsandalen verhallte in der Finsternis. Ich irrte an Teehäusern vorbei, die Stimmen und das Lachen drinnen schienen mich zu verspotten. Am Ende einer Straße fand ich den Weg durch einen Kanal versperrt. Da wusste ich, dass ich mich weit von meinem Gasthaus entfernt hatte. Über dem Kanal sah ich kleine, mit Lampions behängte Brücken, die sich in dem träg dahinfließenden Wasser spiegelten. Aus den Bars auf der anderen Seite wehten Klänge einer fremden, mir sehr fremden Musik herüber. Dort war es noch belebt, aber mich trennte von den Menschen mehr als das Wasser. Als ein einsamer Flötenton die Musik durchdrang und ich in die Richtung schaute, sah ich einen alten Mann mit einer Schiebkarre. Er war schon an mir vorbei, als ich begriff, dass er Suppe feilbot. Schließlich, lange nach Mitternacht, fand ich mein Gasthaus wieder – ein Polizist hatte mir den Weg gewiesen. Die Schuhe in der Hand, schlich ich an den zwei Zimmermädchen vorbei, die auf mich gewartet hatten und im Flur eingeschlafen waren. Im Zimmer brauchte ich kein Licht – die Papierwand nach nebenan ließ einen matten Lichtschein durchschimmern. Ich fragte mich, warum mein Nachbar nicht schlief, oder war es nur das Schattenspiel von etwas Dunklem, das ich sah? Doch jetzt bewegte es sich im Dunklen. Ich hörte ein Husten, und das weckte Sumiko und Chibiko, die Zimmermädchen, draußen im Flur. Kichernd kamen sie in mein Zimmer, um mir flink ein Lager auf der Tatamimatte zu richten. Sie rollten eine Matratze aus, legten Wolldecken darauf und das Kopfkissen. Dann zeigten sie auf die Wand und erklärten in ihrem drolligem Englisch, dass nebenan der alte Mann Yamoshiro-san nicht mehr allein sei. Man habe seine Enkelin aus Hiroshima zu ihm gebracht. Durch die Wand war, dunkel und reglos, ein zweites Bündel zu erkennen, wohl das schlafende Mädchen. »Ist der Herr Yamoshiro-san denn aus Hiroshima?« fragte ich. »Hai dozo. Beide aus Hiroshima. Yamoshiro-san jetzt sehr froh.« Dazu schwieg ich. »Es war ein langer Tag«, sagte ich ihnen und dass ich müde sei. Sie kicherten verständnislos. »Hai«, riefen sie wieder, »Yamoshiro-san jetzt sehr froh«, doch schließlich zogen sie sich zurück. Es dauerte lange, bis ich einschlief, das Licht störte, der Lichtschimmer – warum brannte nebenan noch immer das Licht?

Wach liegend, wollte mir die Reise von Tokio nach Kioto nicht aus dem Kopf. Ich dachte an Akira Takayama, dem ich im Zug begegnet war. Er hatte mit starrer Miene von seiner Frau gesprochen, die Hand aber, die ihr Foto hielt, zitterte. »Sie war schön, schön wie ihre Stimme«, sagte er. »Doch als sie starb, starb ihre Schönheit mit ihr. Ihre Stimme erlosch. Sie war sehr schwach, wog weniger als ein Kind, und bläuliche Flecken bedeckten ihre Haut. Ihr dichtes, dunkles Haar war ausgefallen bis auf ein paar dünne Strähnen, und als man sie forttrug, schwebten auch die zu Boden.« Akira Takayama hielt inne, ich spürte seine Verbitterung, seine Einsamkeit. »Wissen Sie«, fuhr er leise fort, »ich hatte meine Frau überredet, Tokio zu verlassen, weil ich fürchtete, sie könnte dort Schaden nehmen. Es hatte so viele Luftangriffe auf Tokio gegeben. Ich wollte, dass sie verschont blieb, und schickte sie nach Hiroshima, wo nie Bomben gefallen waren.« Der Zug rollte zwischen sanften Hügeln und durch die Kiefernwälder zu Füßen des Fudschijamas, dessen Schneekuppen weithin sichtbar waren. Die sinkende Sonne warf einen blauvioletten Schimmer auf die winterliche Landschaft. Mit schnellen Pinselstrichen malte Akira Takayama Schriftzeichen auf einen Bogen Seidenpapier, und mit einer Verbeugung überreichte er mir Worte, deren Bedeutung er erklärte: Die Wasser sind klar, die Hügel sind blau. »Als sich die Bombe über Hiroshima entlud«, sagte er, als hätte er das selbst erlebt, »trottete ein erblindetes Pferd durch die verwüstete Stadt, ein haarloses Tier mit langem Schädel, an dem das Blut geronnen war. Weiter und immer weiter trottete es mit unsicheren Hufschlägen, und es stolperte, wenn es gegen ein Hindernis stieß. Dann schnaufte es durch geblähte Nüstern und floh über Leichen und Verletzte, die in den Straßen lagen, und suchte den Stall. Wo das Pferd geblieben ist, weiß niemand zu sagen.«

Aber dies weiß ich, und es ist kein Bild der Phantasie: Das Mädchen aus Hiroshima lachte, seine Haare flogen, seine Röcke flogen im Wind, als die Schaukel es hoch hinaus trug über den kleinen Springbrunnen, den Teich, die Steine im Garten des Gasthauses von Kioto. Im Wasser des Teichs spiegelten sich lichte Wolken, und weit hinter dem Mädchen auf der Schaukel glänzte im Morgenlicht eine Kette schneeiger Berge. Doch das Mädchen sah die Berge nicht und nicht den Springbrunnen oder den Teich, es gab nichts, das es sah, obwohl seine Augen weit offen waren. Denn seine Augen waren weiß und kannten nur Dunkelheit. Es lachte, und seine Haare flogen im Wind, und die Schaukel schwang im weiten Bogen. Am Rande des Teiches tastete sich der alte Mann zu ihm hin. Er schlug im Gehen mit der Stockspitze gegen die Steinumrandung. Sein Gesicht war zerfurcht, er war kahlköpfig, und ihm fehlten die Augenbrauen. Als die Sonne in sein Gesicht schien, wandte er es nicht ab. Seine Augen blieben offen, denn auch seine Augen waren die weißen, toten Augen von Hiroshima.

Walter Kaufmann, geboren am 19. Januar 1924 in Berlin, ist Schriftsteller. Er wuchs in Duisburg auf, seine Adoptiveltern wurden im Zuge der Schoah von den Faschisten ermordet. Mit einem Kindertransport erreichte er Großbritannien, von dort gelangte er nach Australien. Er diente als Freiwilliger in der australischen Armee, arbeitete nach Kriegsende u. a. als Straßenfotograf, Werftarbeiter und Seemann und übersiedelte 1957 in die DDR. Seit einem dreiviertel Jahrhundert schreibt er Romane, Erzählungen und ­Reportagen in englischer und deutscher Sprache.

Dieser Tage erscheint in der Edition Memoria »Gibt es dich noch – Enrico Spoon? Menschen und Orte weltweit«.

»Die einfachen Dinge«, geschrieben 1944, veröffentlicht in Angry Penguins (Adelaide, Australien). Im gleichen Jahr wurde die Geschichte mit dem ersten Preis im Melbourne New Theatre Literatur Wettbewerb ausgezeichnet. Die erste deutsche Übersetzung erschien 1963 in der Edition Holz im Kinderbuchverlag der DDR

»Die toten Augen von Hiroshima« ist der Reportage »Far Eastern Kaleidoscope« entnommen, die Walter Kaufmann 1949, drei Jahre nach seiner Entlassung aus der australischen Armee, schrieb.

Den vorliegenden Auszug hat Kaufmann für junge Welt übersetzt

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