-
10.01.2019
- → Ausland
Trump fordert in Rede Geld für Grenzmauer
Washington. US-Präsident Donald Trump hat die Lage an der Grenze zu Mexiko als »Krise« bezeichnet und erneut Geld für den Bau einer Mauer zu dem südlichen Nachbarland verlangt. In einer »Rede an die Nation« am Dienstag abend (Ortszeit) forderte Trump die oppositionelle Demokratische Partei dazu auf, ihre Blockade im Kongress gegen die Finanzierung der Sperranlage zu beenden. Der Streit um die Grenzmauer ist der Grund des »Shutdowns«, seit 18 Tagen stehen vielen US-Bundesbehörden keine Gelder mehr zur Verfügung.
Die Sprecherin des Repräsentantenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi, und ihr Parteikollege Charles Schumer warfen Trump vor, eine Krisensituation heraufzubeschwören. Vieles, was der US-Präsident in seiner Rede gesagt habe, sei voller Fehlinformationen und sogar Bosheit gewesen, sagte Pelosi. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!