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Kaum reguläre Jobs für Geflüchtete

Berlin. Nur etwa jeder fünfte Geflüchtete in einem Leiharbeitsverhältnis schafft den Sprung in einen regulären Job. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion zu Chancen von Leiharbeitern aus den Krisengebieten Syrien, Afghanistan und Irak hervor, wie dpa am Freitag meldete. 90 Tage nach Ende eines Leiharbeitsverhältnisses hatten demnach 21 Prozent einen regulären Job. 54 Prozent von ihnen waren hingegen arbeitslos, wieder in Leiharbeit (20 Prozent) oder geringfügig beschäftigt (sechs Prozent).

Bei deutschen Leiharbeitern sind 90 Tage nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 37 Prozent in einem regulären Job und 36 Prozent arbeitslos. Bei ausländischen Leiharbeitern insgesamt arbeiten danach 27 Prozent regulär sozialversicherungspflichtig und 45 Prozent sind ohne Job. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.11.2018, Seite 1, Inland

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