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Spahn lässt Kassen im Regen stehen

Berlin. Die gesetzlichen Krankenkassen sollen künftig auf Forderungen aus Regressverfahren gegenüber Kliniken verzichten. Das sieht ein von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Bundestages eingebrachter Änderungsantrag des »Pflegepersonalstärkungsgesetzes« vor. Konkret geht es demnach um eine einseitige Verkürzung der Verjährungsfrist von heute vier Jahren auf zukünftig nur noch zwei Jahre. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi kritisierte den Vorstoß. »Der vom Gesundheitsminister geplante Eingriff in die Finanzen der Krankenkassen geht zu Lasten der Versicherten«, sagte Verdi-Vorstandsmitglied Gabriele Gröschl-Bahr am Mittwoch in Berlin. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.11.2018, Seite 5, Inland

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