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Nach verhinderter Abschiebung angeklagt

Augsburg/Donauwörth. Rund acht Monate nach Protesten von Flüchtlingen gegen eine geplante Abschiebung in Donauwörth hat am Mittwoch nachmittag vor dem Amtsgericht Augsburg der Prozess gegen zwei beteiligte Asylbewerber begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden 21 und 28 Jahre alten Angeklagten Landfriedensbruch vor. Mitte März war die Situation in dem zentralen schwäbischen Flüchtlingsheim eskaliert, als die Polizei einen Bewohner für eine geplante Abschiebung abholen wollte. Die beiden Männer aus Gambia sollen mit etwa 50 weiteren Asylbewerbern die Abschiebung gewaltsam verhindert haben. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.11.2018, Seite 2, Inland

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