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China kritisiert Belgien für Auslieferung
Beijing. Die chinesische Regierung hat die Festnahme eines mutmaßlichen chinesischen Spions in Belgien und dessen Überstellung an die USA scharf kritisiert. Die Vorwürfe der Wirtschaftsspionage gegen Xu Yanjun seien »aus der Luft gegriffen«, sagte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums am Donnerstag. Beijing erwarte, dass die USA bei dem Fall »in Übereinstimmung mit dem Gesetz« handeln. Xu war am 1. April auf Gesuch der USA in Belgien festgenommen worden, wie es in der Anklageschrift der US-Justiz gegen den Chinesen heißt. Belgien überstellte ihn am Dienstag an die US-Behörden. (AFP/jW)
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