Zum Inhalt der Seite
Kulturerbe

Zerstörter Reichtum

Das Berliner »Museum für Islamische Kunst« unterstützt den Wiederaufbau des zerstörten Weltkulturerbes im syrischen Aleppo. Nach fünfjähriger Arbeit übermittelte das Museum ein erstes Datenpaket an die UNESCO, das bei der Rekonstruktion der berühmten Omaijaden-Moschee helfen soll. Dafür wurden die immensen Schäden detailliert erfasst und die Gebäude mit Hilfe historischer Bilder, Pläne und Texte rekonstruiert. Seit 2013 entstand im Rahmen des »Syrian Heritage Archive Project« gemeinsam mit syrischen Experten eine Datenbank von mehr als 200.000 Fotos, Plänen, Karten und Berichten. Bis zum Beginn des Kriegs galt die Altstadt von Aleppo als einer der kulturell reichsten Orte der Welt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.09.2018, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!