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Aus: Ausgabe vom 29.08.2018, Seite 2 / Ausland

Ungarn klagt zwei Exkader der PKK an

Szeged. In Ungarn sind zwei Kurden als Exkader der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) wegen angeblicher Unterstützung einer terroristischen Organisation angeklagt worden. Der Mann, ein Kurde aus der Türkei, und seine Frau, eine Kurdin aus dem Iran, sollen zwischen 2010 und 2015 in Einheiten der PKK im Irak und in Syrien tätig gewesen sein, berichtete die ungarische Nachrichtenagentur MTI am Dienstag unter Berufung auf die Oberstaatsanwaltschaft in der südungarischen Stadt Szeged. Die PKK ist in der EU und den USA als »terroristische Vereinigung« eingestuft, nicht aber – wie seit 1993 in der Bundesrepublik – verboten. (dpa/jW)

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