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Kulturdiplomatie

»Wunderbar together«

Außenminister Heiko Maas will das am 3. Oktober beginnende Deutschlandjahr in den Vereinigten Staaten für die von ihm angekündigte neue USA-Strategie nutzen. »Es ist höchste Zeit, die transatlantische Partnerschaft neu zu vermessen – nüchtern, kritisch, aber auch selbstkritisch«, erklärte der SPD-Politiker am Sonnabend in einer Pressemitteilung anlässlich der Auftaktveranstaltung in Berlin. Bei dem Deutschlandjahr sind unter dem Motto »Wunderbar together« mehr als 1.000 Veranstaltungen in allen US-Bundesstaaten geplant – so viele wie noch nie in einem Kulturjahr. Es geht um Kunst und Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft.

In einem Zelt am Potsdamer Platz stellten die beteiligten Initiativen am Wochenende ihre Projekte vor. Bei der Eröffnung sagte der Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt, Andreas Görgen, das Deutschlandjahr solle in Anlehnung an die Luftbrücke nach dem Krieg zu einer »Luftbrücke des 21. Jahrhunderts« werden. Nach den Worten von Robin S. Quinville, der Gesandten der US-Botschaft in Berlin, setzt sein Land große Hoffnungen in Deutschland. »Wir zählen auf Deutschland. Wir wollen, dass Deutschland mehr mit uns tut«, sagte sie. Das Deutschlandjahr wird vom Auswärtigen Amt gefördert, vom Goethe-Institut umgesetzt und vom Bundesverband der Deutschen Industrie unterstützt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.08.2018, Seite 10, Feuilleton

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