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Neu erschienen

Sozialismus

John P. Neelsen beschäftigt sich mit den »Determinanten der Geopolitik« im 21. Jahrhundert und diagnostiziert einen weltweiten »Trend zur Aufrüstung und Militarisierung der Außenpolitik«. Einerseits kehre so der Staat als zentraler Akteur zurück, andererseits seien ein »inte­griertes global(isiert)es Monopolkapital und eine kosmopolitische herrschende Klasse in Politik, Wirtschaft und Medien« entstanden. Wolfgang Müller schreibt über die interne Arbeitsmigration in China – die »größte Wanderungsbewegung in der Geschichte der Menschheit«. Im Westen werde oft fälschlich noch von Wanderarbeitern gesprochen, dabei sei die Migration vom Land in die Städte für das »Millionenheer dieser Arbeiter« inzwischen nicht mehr umkehrbar. Über die politische Lage in Frankreich und Italien schreiben Bernhard Sander und Joachim Bischoff. (jW)

Sozialismus, Nr. 7/8 (Doppelnummer) 2018, 73 Seiten, sieben Euro, Bezug: Sost e. V. (Redaktion Sozialismus), St. Georgs Kirchhof 6, 20099 Hamburg, E-Mail: abo@sozialismus.de

Offensiv

Ein Beitrag von Tibor Zenker führt in die Überlegungen von Karl Marx zur Organisations- und Parteifrage ein. Philipp Kissel hat sich die oftmals »vergifteten Geburtstagsgrüße« zum 200. Geburtstag von Marx angesehen: »Wie bei solchen Anlässen üblich, verrät uns das offizielle Gedenken mehr über den Stand der Gesellschaft, genauer der bürgerlichen Gesellschaft und ihrer Meinungsmacher, als über das Geburtstagskind.« Das Heft dokumentiert außerdem die programmatischen Thesen der Anfang Juni gegründeten Kommunistischen Organisation. (jW)

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Offensiv. Zeitschrift für Sozialismus und Frieden, Nr. 6 (Juli/August) 2018, 87 Seiten, Spendenempfehlung drei Euro, Bezug: Redaktion Offensiv, Gerhart-Hauptmann-Str. 14, 37194 Bodenfelde-Wahmbeck, E-Mail: redaktion@offen-siv.com

Mitteilungen

Über eine zur Diskreditierung der KPÖ ausgenutzte Politaffäre im Nachkriegsösterreich – die »Figl-Fischerei« vom Frühjahr 1947 – schreibt Manfred Mugrauer. Den antifaschistischen Widerstand in Graz nach dem »Anschluss« von 1938 schildert Heimo Halbrainer. »Mythos und Realität« des Jahres 1968 in Österreich analysiert Karl Wimmler. Davor war doch manches anders: So »gab es Schulen und Erziehungsanstalten mit unvorstellbar umfangreichen Literaturverboten, waren gar Magazine wie der Spiegel mancherorts als ›links‹ untersagt«. (jW)

Mitteilungen der Alfred-­Klahr-Gesellschaft, Jg. 25/Nr. 2 (Juni 2018), 40 Seiten, 1,25 Euro, Bezug: Alfred-Klahr-Gesellschaft, Drechslergasse 42, A-1140 Wien, E-Mail: klahr.gesellschaft@aon.at

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.08.2018, Seite 15, Politisches Buch

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