11.08.2018
Faschismus
Namenlose Konten
Vor 20 Jahren einigten sich Schweizer Banken und der Jüdische Weltkongress über den Umgang mit Bankguthaben von Naziopfern
Von Knut Mellenthin
Am 12. August 1998 fand ein dreijähriger Rechtsstreit zwischen dem Jüdischen Weltkongress und den Schweizer Banken Credit Suisse und UBS ein Ende. Die Geldinstitute verpflichteten sich, 1,25 Milliarden US-Dollar an Opfer des Holocaust oder deren Erben zu zahlen. Unterzeichnet wurde das »Settlement Agreement« am 26. Januar 1999, endgültig in Kraft trat der Vergleich erst im März 1999, nachdem 17 internationale jüdische Organisationen ihm zugestimmt hatten. Mit der Ve...
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