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Maschinenbauer zieht sich aus Iran zurück

Schwanau. Vor dem Hintergrund der US-Sanktionen gegen den Iran macht der Tunnelbohrmaschinen-Hersteller Herrenknecht künftig keine Geschäfte mehr mit der Islamischen Republik. »Wir verzichten auf ein Geschäft mit einem Auftragsvolumen von rund 20 Millionen Euro«, sagte Unternehmenschef Martin Herrenknecht der Wirtschaftswoche, wie diese am Donnerstag meldete. Herrenknecht sollte nach Angaben eines Sprechers eine Vortriebsmaschine für den Bau eines großen Autotunnels liefern. Der Vertrag habe bereits »unterschriftsreif vorgelegen«. Hätte die Aktiengesellschaft das Geschäft vollzogen, hätte sie sich der Darstellung des Firmenchefs zufolge der Gefahr ausgesetzt, auf einer schwarzen Liste der USA zu landen.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.08.2018, Seite 5, Inland

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