06.08.2018
Ästhetik und Ware
Mit dem Ferrari zum Ein-Euro-Laden
Vorabdruck. Im fortgeschrittenen Neoliberalismus stiften die Produkte, mit denen sich die Subjekte umgeben, Identität und Wert. Aber was unterscheidet die Prada-Tasche eigentlich noch von ihrem Billigimitat?
Von Markus Metz und Georg Seeßlen
In diesen Tagen erscheint im Berliner Verlag Bertz und Fischer das Buch »Kapitalistischer (Sur)realismus. Neoliberalismus und Ästhetik« von Markus Metz und Georg Seeßlen. Wir dokumentieren im folgenden das leicht gekürzte Kapitel »Der Mensch als Marke und Puzzle«. Die Redaktion dankt den Autoren und dem Verlag für die freundliche Genehmigung zum Vorabdruck. (jW) Das zerbrochene Subjekt wird auf die verschiedensten Weisen wieder zusammengesetzt. Der einfach gestrickt...
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