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Bewaffnete Gruppen in Südsyrien geben Gebiet auf

Damaskus. Bewaffnete Gruppen haben im Süden Syriens ein weiteres Gebiet aufgegeben. Milizen stimmten einem unter russischer Vermittlung erzielten Abkommen für die Provinz Kuneitra zu, wie die syrische Nachrichtenagentur SANA am Donnerstag meldeten. Den Angaben zufolge händigen die Kämpfer in Kuneitra dem Abkommen entsprechend unter anderem ihre schweren Waffen aus. Zehntausende Flüchtlinge sollen in ihre Heimatorte zurückkehren, im Gegenzug können die Milizen in die noch von Regierungsgegnern kontrollierte Provinz Idlib im Nordwesten Syriens übersiedeln. Die syrische Armee hatten im Juni im Gebiet um Kuneitra eine Offensive begonnen und in den vergangenen Wochen bereits zahlreiche Orte zurückerobert. Mit dem nun geschlossenen Abkommen verlieren die bewaffneten Gruppen im Süden Syriens fast ihr vollständiges Gebiet. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.07.2018, Seite 1, Ausland

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