Aus: Ausgabe vom 14.07.2018, Seite 2 / Ausland

Israel bestellt EU-Botschafter ein

Jerusalem. Wegen Kritik europäischer Diplomaten an einem Gesetzesvorhaben hat das israelische Außenministerium den Botschafter der Europäischen Union einbestellt. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu habe das Ministerium angewiesen, dem EU-Gesandten eine Rüge zu erteilen, teilte das Büro des israelischen Regierungschefs am Donnerstag mit.

Die Kritik betrifft Pläne von Netanjahus Likud-Partei, Orte mit ausschließlich jüdischen Bewohnern zuzulassen. Das Gesetz sieht vor, dass es einer Gemeinde künftig erlaubt sein soll, Bewohner »mit demselben Glauben und derselben Nationalität zu haben, um den exklusiven Charakter der Gemeinde zu bewahren«. (AFP/jW)

Der richtige Begleiter für den Sommer im Marx-Jahr!

Unser Aktionsabo der gedruckten Ausgabe (62 Euro statt 115,20 Euro): Sechs Tage in der Woche, mit vielen Hintergründen und Analysen, mit thematischen Beilagen und am Wochenende acht Seiten extra. Das Abo endet nach drei Monaten automatisch. Als Zugabe gibt es das Buch »Marx to go« aus dem Verlag Neues Leben.

Mehr aus: Ausland
  • Großdemonstrationen gegen US-Präsident Donald Trump in London
  • In Havanna kommen Vertreter von mehr als 100 progressiven Organisationen Lateinamerikas zusammen
    Volker Hermsdorf
  • Irlands Oberhaus beschließt Importverbot für Waren aus von Israel besetzten Gebieten
    Jenny Farrell
  • In Belgrad verlangen Anwohner, dass, wie vorgesehen, ein Gesundheitszentrum und Kindergärten statt einer Kapelle gebaut werden
    Roland Zschächner
  • Armenien will Bündnis mit Russland lockern. In Georgien versandet Umsturzversuch
    Reinhard Lauterbach