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Eulex bleibt verkleinert im Kosovo

Pristina. Die Rechtsstaatsmission der EU im Kosovo (Eulex) stellt am heutigen Donnerstag nach zehn Jahren ihre Arbeit in ihrer bisherigen Form ein. Während die in ihrem Rahmen in den 2008 einseitig von Serbien abgespaltenen Kosovo entsandten Polizisten, Zöllner, Richter, Staatsanwälte und Verwaltungsfachleute aus den EU-Mitgliedsstaaten bislang weitgehende Rechte besaßen, sind sie in Zukunft nur noch beratend tätig. Ihre Aufgaben werden von den Behörden des Kosovo übernommen. Es handelt sich um den größten Auslandseinsatz der EU, der jährlich 200 Millionen Euro gekostet hat. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.06.2018, Seite 6, Ausland

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