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Kurz unterzeichnet Abkommen in Jerusalem

Jerusalem. Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hat am Sonntag in Jerusalem eine Vereinbarung mit der israelischen Holocaustgedenkstätte Yad Vashem unterzeichnet. Diese sieht unter anderem vor, dass der Zugang zu österreichischen Archiven im Rahmen der Holocaustforschung erleichtert werden soll. Außerdem unterschrieb er ein Abkommen im Bereich der Lehrerfortbildung, wie der österreichische Botschafter Martin Weiss im Internet mitteilte. Kurz leitet eine Regierungskoalition mit der rechtsnationalistischen Freiheitlichen Partei (FPÖ) von Heinz-Christian Strache. Dieser hatte in der Vergangenheit an mehreren Sommerlagern von Neonazis teilgenommen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.06.2018, Seite 2, Ausland

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