Zum Inhalt der Seite

Für Herburger

Am Montag wird in Berlin Günter Herburgers gedacht. Im Buchhändlerkeller, Carmerstraße 1, lesen ab 19 Uhr Freunde und Kollegen aus seinem Werk und eigene Texte. Der Schriftsteller, Dichter und Langläufer war am 3. Mai im Alter von 86 Jahren gestorben, an den Folgen eines tragischen Unfalls. Herburger war Realist und Phantast gleichermaßen, ebenso Kommunist und Anarchist, Extremsportler wie Hedonist. Er schrieb mehr als 50 Bücher, dazu gehören solche für Kinder und Erwachsene, Zukunfts- und Laufromane, Gedichtbände und die »Thuja«-Trilogie. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.05.2018, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!