Aus: Ausgabe vom 25.05.2018, Seite 14 / Feuilleton

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Damit der öffentliche Dienst nicht zu Tode gespart wird, streikten am Dienstag Zehntausende Staatsbedienstete in Frankreich (im Bild ein Arbeiter der Abwasserentsorgung in Lyon). Landesweit beteiligten sich laut französischem Innenministerium 139.000 Beschäftigte an rund 180 Demonstrationen. Aufsehen erregte insbesondere der Ausstand der Fluglotsen. Die zivile Luftfahrtbehörde hatte den Airlines im Vorfeld geraten, 20 Prozent ihrer Flüge zu streichen. Auch Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser und Arbeitsagenturen wurden bestreikt. Die Angestellten legten bereits zum dritten Mal seit dem Amtsantritt von Präsident Emmanuel Macron im vergangenen Jahr die Arbeit nieder. Der Protest richtet sich gegen dessen Vorhaben, rund 120.000 Stellen im Staatsdienst zu streichen. Erstmals seit 2010 hatten alle großen Gewerkschaften gemeinsam dazu aufgerufen. (AFP/jW)

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