-
23.05.2018
- → Inland
Abschiebestopp für Afghanistan gefordert
Frankfurt am Main. Die Flüchtlingsorganisation Pro Asyl und der Bayerische Flüchtlingsrat fordern ein sofortiges Abschiebemoratorium für Afghanistan. Anlass war der für den gestrigen Dienstag abend geplante 13. Abschiebeflug in die Hauptstadt Kabul. Pro Asyl begründet die Forderung damit, dass in den letzten Wochen das Land am Hindukusch deutlich unsicherer geworden sei. Geschäftsführer Günter Burkhardt erklärte in einer Mitteilung am Dienstag, dass ein neuer Lagebericht des Auswärtigen Amtes seit Monaten überfällig sei. Viele Ablehnungen basierten »auf veralteten Herkunftsländerinformationen, mit der Fiktion, es gäbe sichere Gebiete«. Nach Informationen des Bayerischen Flüchtlingsrats war der Abflug in Frankfurt am Main für 19.15 Uhr geplant. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!