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Anarchosyndikalisten gründen Internationale

Berlin. Wie die anarchosyndikalistische Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU) am Sonntag mitteilte, wurde am selben Tag im italienischen Parma ein internationaler Zusammenschluss anarchistischer Gewerkschaften gegründet. Delegierte aus sieben Ländern verständigten sich über Statuten und Arbeitsschwerpunkte einer Internationalen Arbeiterkonföderation (IAK). Damit wolle man »dem globalisierten Kapitalismus und den autoritären Entwicklungen in Europa und den Amerikas endlich eine kämpferische Internationale syndikalistischer Gewerkschaften« entgegenstellen. Neben der CNT aus Spanien, der USI aus Italien und der FAU sind die Industrial Workers of the World (IWW) aus Nordamerika, ESE (Griechenland), FORA (Argentinien) und die vor allem bei Amazon in Polen aktive Inicjatywa Pracownicza (IP) Gründungsmitglieder des Zusammenschlusses, der auf Englisch International Labour Confederation (ILC) heißen wird. Dessen Schwerpunkt soll zunächst in den Branchen Gastronomie, Logistik und Bildung liegen. Mit einem gemeinsamen Aktions- und Streiktag am 8. März will man zudem feministische Kämpfe in den Mittelpunkt rücken. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.05.2018, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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