Aus: Ausgabe vom 05.05.2018, Seite 1 / Titel

Karl Marx 200

Am 5. Mai 1818 wurde der Begründer des wissenschaftlichen Sozialismus geboren

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Ein Geschenk der Volksrepublik an die Geburtsstadt des sozialistischen Klassikers: Die Marx-Skulptur des chinesischen Künstlers Wu Weishan (hier eine Vorstudie) wird am Samstag in Trier enthüllt

Karl Marx, Revolutionär und Begründer des wissenschaftlichen Sozialismus, wurde vor 200 Jahren, am 5. Mai 1818, in Trier geboren. Sein Werk, dem sich die junge Welt als einzige marxistische Tageszeitung im deutschsprachigen Raum in besonderer Weise verpflichtet fühlt, analysiert nicht nur die Unzulänglichkeiten der bestehenden Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung. Es weist auch darüber hinaus – in eine Welt, in der der Mensch dem Menschen weder Herr noch Knecht ist. Die Alternative ist nicht, wie weiland der damalige Arbeitsminister Norbert Blüm (CDU) meinte, »Jesus« oder »Marx«. Die Alternative bleibt: Sozialismus oder Kapitalismus. Und solange diese Grundfrage der Menschheit nicht entschieden ist, bleibt Karl Marx hochaktuell. Die Worte, die sein Freund und Genosse Friedrich Engels (anlässlich von Marx’ Beerdigung 1883) sprach, haben sich bewahrheitet: »Sein Name wird durch die Jahrhunderte fortleben und so auch sein Werk«.

»Die Waffe der Kritik kann allerdings die Kritik der Waffen nicht ersetzen, die materielle Gewalt muß gestürzt werden durch materielle Gewalt, allein auch die Theorie wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreift.« (Karl Marx, Zur Kritik der Hegelschen Rechts-Philosophie. Einleitung (1844). Marx-Engels-Werke Band 1, S. 385)

Die junge Welt – mit 16seitiger internationaler Marx-Beilage zum runden Geburtstag. Außerdem: Schlussteil der fünfteiligen jW-Serie von Klaus Müller zu marxistischen Grundbegriffen sowie ein Thema-Beitrag über den Klassiker als Kommunisten.


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