Aus: Ausgabe vom 02.05.2018, Seite 14 / Feuilleton

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht

2018. Marx kehrt noch einmal auf die Erde zurück. Er taucht in L
2018. Der Philosoph und Ökonom kehrt noch einmal auf die Erde zurück. Marx taucht in London auf, Brüssel, Berlin und Trier: » Fetisch Karl Marx«

Der Novembermann

Seit zehn Jahren fährt Lena Drömer jedes Jahr im November für vier Wochen allein in die Toskana – das glauben zumindest ihr Mann, der evangelische Pfarrer Hermann, und ihre Tochter. Doch diesmal wird es eine Reise ohne Wiederkehr. Kurz nach ihrer Abreise kommt Lena bei einem Busunfall in der Nähe von Bremen ums Leben. Ihr Tod gibt Hermann Rätsel auf. Warum starb sie im Norden, wo sie doch in den Süden wollte? Als dann auch noch, wie jedes Jahr im November, eine Postkarte von Lena aus Italien eintrifft, begibt sich Hermann auf die Suche nach der Wahrheit. Diese Suche führt ihn nach Sylt. .

Das Erste, 20.15

Fetisch Karl Marx

Karl Marx ist noch immer der meistzitierte Ökonom der Welt. Können wir mit seiner Hilfe unsere komplexe Welt erkennen, gar verändern? Oder ist der aktuelle Marx-Hype ein Placebo in unsicherer Zeit? Darüber sprechen in dieser Sendung vorzugsweise Nichtmarxisten. Deren Einsichten fasst der Ankündigungstext zusammen: »Der Kapitalismus ist nicht zu bändigen. Die Rettung liegt nicht in Marx – die Rettung liegt allein in dieser Erkenntnis.«

Arte, 21.40

#MeToo – Zwischen Anmache und Machtmißbrauch

Die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland hat laut einer Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes bereits sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz erlebt – bei sich oder bei anderen. Als Schauspielerinnen den mächtigen Hollywood-Filmproduzenten Harvey Weinstein der sexuellen Nötigung und der Vergewaltigung beschuldigten, war »#MeToo geboren« – seitdem brechen weltweit immer mehr Frauen ihr Schweigen.

ZDF, 22.45

Maischberger

Man wird wohl sagen ­dürfen! Wie diskriminierend ist Sprache?

Na, da sind wir ja mal gespannt. Vor allem auf Bushido im Tête-à-tête mit Missionar Peter Hahne, dazu die Schauspielerin Annabelle Mandeng u. a.

Das Erste, 22.45

Menschenhandel in Turin

Princess rettet Leben

Die TV-Reportage von Chiara Sambuchi zeigt die italienische Stadt Turin als Zentrum des nigerianischen Menschenhandels in Europa. Aus Turin werden die immer jüngeren Sexsklavinnen nach Frankreich, in die Bordelle Deutschlands ebenso wie nach Dänemark und Norwegen geschickt. Wer es nicht wissen will und weiter von Sexarbeit faselt, der oder die soll das ruhig tun. Es werden die Opfer dieses Herrenmenschenliberalismus sein, die sich das nicht mehr bieten lassen. Der Film zeigt, dass sie schon damit begonnen haben.

3sat, 23.55


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