-
18.04.2018
- → Inland
Macron stellt EU-Pläne in Strasbourg vor
Strasbourg. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron pocht weiter auf einen eigenen Haushalt für die Euro-Zone. Er forderte am Dienstag vor dem EU-Parlament in Strasbourg, vor der Wahl zu dessen Neubesetzung im kommenden Jahr einen Fahrplan zur schrittweisen Änderung der Wirtschafts- und Währungsunion aufzustellen. Er nannte u. a. die Vollendung der Bankenunion und einer »budgetären Kapazität, die die Stabilität und die Konvergenz in der Euro-Zone fördert«.
In der Bundesregierung stießen die Pläne Macrons auf Skepsis. Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, sagte am Dienstag, dass man sich in der EU auch an Vereinbarungen halten müsse und »nicht tricksen« dürfe. Eine Sicherung der Spareinlagen bei Banken könne es etwa erst geben, »wenn die Risiken in den Nationalstaaten reduziert worden sind«. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!