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PEN kritisiert Malta nach Mord an Journalistin
Valletta. Sechs Monate nach dem Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia auf Malta haben Schriftsteller auf der ganze Welt die schleppende Aufklärung kritisiert. In einem offenen Brief unter anderem an die EU-Kommission beklagte der Autorenverband PEN International am Montag, dass die Ermittlungen den internationalen Ansprüchen »von Unabhängigkeit, Unbefangenheit und Effektivität« nicht genügten. »Der Mord an Daphne Caruana Galizia wurde als direkte Antwort auf ihre journalistische Arbeit angeordnet, die zügellose Korruption der Regierung im Herzen der EU aufgedeckt hat«, erklärte die Präsidentin des Verbandes. (dpa/jW)
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