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Aus: Ausgabe vom 28.03.2018, Seite 4 / Inland

Razzia bei BDK-Chef Schulz

Hamburg/Berlin. Beim Vorsitzenden des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, André Schulz, hat es am Montag eine Razzia gegeben. Hintergrund sind Betrugsvorwürfe wegen mutmaßlich zu Unrecht kassierter Bezüge. Ermittler hätten das Privathaus des BDK-Chefs in Hamburg sowie die Geschäftsstelle des Verbandes in Berlin durchsucht, meldeten Die Welt und Spiegel online unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft. Es geht um das Arbeitsverhältnis des Kriminalhauptkommissars bei der Polizei Hamburg. Schulz hatte vereinbart, dass er ab 2014 dort nur noch zu 50 Prozent arbeite. So wurde die Vergütung halbiert. Schulz wird jedoch vorgeworfen, keine 20 Wochenstunden gearbeitet zu haben. (dpa/jW)