23.03.2018
Arbeitersport
Antifaschistischer Hüftschwung
Vom zähen Kampf für eine Werner-Seelenbinder-Gedenktafel, die morgen am Amtsgericht Berlin-Köpenick eingeweiht wird
Von Alexander Reich
Werner Seelenbinder (1904–1944) sei »nie abgehoben«, habe immer gewusst, wo er herkam. Das ist Torsten Postrach wichtig beim Erinnern an den Arbeitersportler. Und dass sich der Ringer noch mit Anfang Dreißig an die Weltspitze quälte, weil die Kommunistische Partei es von ihm verlangte. Mit erstaunlicher Zähigkeit setzt sich Postrach – »Antifaschist aus Köpenick, das muss reichen« an Angaben zur Person – seit Jahren für die öffentliche Ehrung von Widerstandskämpfern ...
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