Aus: Ausgabe vom 08.03.2018, Seite 11 / Feuilleton

Petition für Sibylle

Dem Café Sibylle in der Karl-Marx-Allee, Berlin-Friedrichshain, droht die Schließung zum Monatsende. Es wurde 1953 eröffnet, seit Mitte der 60er heißt es nach der DDR-Modezeitschrift. Eine Dauerausstellung in dem Veranstaltungsort widmet sich der Geschichte der Allee, die zunächst nach Josef Stalin benannt war. Nach Angaben der Cafébetreiber droht mit der Kündigung des Mietvertrags zum 31. März auch das Ende regelmäßiger Veranstaltungen wie der Filmreihe »Deutsche Demokratische Dokumente« der Peter-Hacks-Gesellschaft. Auf change.org wurde eine Petition für den Erhalt gestartet (kurzlink.de/Sibylle), gerichtet ist sie an die Bezirksbürgermeisterin Friedrichshain-Kreuzbergs. Zu den ersten knapp 1.000 Unterzeichnern gehören der Musiker Tino Eisbrenner, für den das Café als »Teil deutscher Kulturgeschichte« erhalten bleiben muss, und die Schauspielerin Gina Pietsch, die ein monatliches Treffen des VVN in den Räumen mitorganisiert. (jW)

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