17.02.2018
Berlinale
Das kynische Tier schlechthin
Wes Andersons »Isle of Dogs« eröffnete den Wettbewerb
Von Peer Schmitt
Wieder ist es Wes Anderson zugefallen, die Berlinale rettend zu eröffnen. Das war schon 2014 so und hat vielleicht mehr mit den Verbindungen des Regisseurs nach Babelsberg zu tun als mit der gerade noch zugänglichen Verschrobenheit und anmaßenden Albernheit, die den gemeinen Wes-Anderson-Film so auszeichnen. Die Berlinale steht für die Dominanz eines im Herzen tief provinziellen Klüngels, der mit der Idee eines nirgendwo anders als in den eigenen Fördergremien behei...
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