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Kolumbien

FARC setzt Wahlkampf in Kolumbien aus

Bogotá. Nach mehreren Morden an Parteimitgliedern und Angriffen auf Veranstaltungen hat die frühere Guerillaorganisation FARC in Kolumbien ihren Wahlkampf vorerst ausgesetzt. Die FARC-Kandidatin für die Vizepräsidentschaft, Imelda Daza, sagte der Nachrichtenagentur AFP am Freitag (Ortszeit) in Bogotá, dies gelte so lange, bis die Regierung der Partei »minimale Sicherheitsgarantien« gebe. Die langjährige Linksaktivistin fügte hinzu, der Parteichef und Präsidentschaftskandidat Rodrigo Londoño alias Timochenko sei in den vergangenen Tagen das Opfer von Angriffen und Sabotageaktionen geworden. Er habe aus Sicherheitsgründen mehrere Auftritte abgesagt. Während und nach Wahlkampfveranstaltungen habe er vor Übergriffen geschützt werden müssen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.02.2018, Seite 7, Ausland

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