Aus: Ausgabe vom 12.02.2018, Seite 1 / Inland

Montenegros EU-Minister lobt China und Russland

Podgorica. Der für die EU zuständige Minister beim Beitrittskandidaten Montenegro, Aleksandar Pejovic, hat die Vorzüge Chinas, Russlands und der Türkei hervorgehoben. Das Nachrichtenportal Analitika zitierte den Minister am Sonntag in Podgorica mit den Worten: »Wenn wir von der Voraussetzung ausgehen, dass wir dies (den EU-Beitritt) wirklich anstreben, dann sehen wir, dass die EU vielleicht nicht bereit ist, so viel wie China zu investieren, dass die EU nicht so effizient wie die Türkei ist, dass die EU nicht imstande ist, Probleme so schnell wie Russland zu lösen, aber die EU bietet uns einen Rahmen, den wir wirklich anstreben.« Die frühere jugoslawische Teilrepublik an der südlichen Adria könnte nach Darstellung der EU-Kommission bereits im Jahr 2025 der Union beitreten. (dpa/jW)

Das junge Welt-Sommerabo

Lesen Sie drei Monate die gedruckte Ausgabe der Tageszeitung junge Welt! Das Abo kostet 62 Euro statt 115,20 Euro und endet automatisch, muss also nicht abbestellt werden. Dazu erhalten Sie das Buch »Marx to go« aus dem Verlag Neues Leben. Dieses Angebot ist nur bestellbar bis 24. September 2018.

Mehr aus: Inland