Aus: Ausgabe vom 27.01.2018, Seite 2 / Inland

Bild: IL Linke Hannover

Protest gegen Krieg

Aktivisten der Interventionistischen Linken (IL) haben am Freitag das Büro der SPD-Bundestagsabgeordneten Wiebke Esdar in Bielefeld besetzt. Sie forderten »eine klare Position gegen den Angriffskrieg auf Afrin und einen Stop der Waffenexporte«, wie die Gruppe über Twitter mitteilte. Die SPD sei für die Rüstungsgeschäfte mit der Türkei verantwortlich und habe so den Angriff auf das kurdische Autonomiegebiet in Syrien mit ermöglicht. Die Aktivisten verließen das Gebäude am späteren Nachmittag wieder, nachdem die Abgeordnete Esdar einem Gesprächstermin zugestimmt hatte. (jW)


Lesetip abgeben

Artikel empfehlen:

Mehr aus: Inland
  • Die Jerusalem-Entscheidung der USA und die Möglichkeit einer demokratischen Vereinigung von Palästina und Israel. Gespräch mit Ilan Pappé
    Peter Schaber
  • Berliner Pflegekräfte wollen Volksentscheid für mehr Klinikpersonal anstrengen
    Johannes Supe
  • Bundesregierung weigert sich weiter, direkt mit Nachfahren der Opfer des deutschen Völkermordes an Herero und Nama über Reparationen zu verhandeln
    Jana Frielinghaus
  • LKA-Beamter aus NRW in Berliner Untersuchungsausschuss zum »Fall Amri« vernommen
    Claudia Wangerin
  • Hans Modrow hat die BRD auf Herausgabe der Akten über seine Person verklagt. Am 27. Januar feiert er seinen 90. Geburtstag
    Frank Schumann
  • In NRW wollten Soldaten mit Schülern den Syrien-Krieg nachspielen. Das konnte verhindert werden. Gespräch mit Andreas Aguirre
    Markus Bernhardt