Zum Inhalt der Seite
Südkorea

Seoul bestätigt geheimes Abkommen mit Japan

Seoul. Südkorea hat am Mittwoch offiziell die Existenz eines Geheimabkommens mit Japan über die Opfer sexueller Sklaverei während des Zweiten Weltkriegs bestätigt. Demnach habe sich Tokio 2015 bereit erklärt, den Opfern umgerechnet neun Millionen US-Dollar zu zahlen. Im Gegenzug sollte die südkoreanische Regierung unter der später gestürzten Präsidentin Park Geun Hye Menschenrechtsgruppen dazu bewegen, ihre gegen Japan erhobenen Klagen zurückzuziehen. Die Opferverbände hatten eine solche Regelung abgelehnt und fordern ein offizielles Schuldeingeständnis Tokios. (Xinhua/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.12.2017, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!