-
28.12.2017
- → Ausland
Perus Opposition nach Deal gespalten
Lima. Die innenpolitische Krise in Peru droht die größte Oppositionspartei des Landes zu zerreißen. Der rechte Flügel der von Keiko Fujimori geführten Fuerza Popular (FP) sagte am Dienstag (Ortszeit), er werde disziplinarische Maßnahmen gegen zehn Abgeordnete der eigenen Partei anstrengen, die im Parlament nicht für die Amtsenthebung von Staatschef Pedro Pablo Kuczynski gestimmt hatten. Dank dieser Stimmen war der Präsident vergangene Woche einer Amtsenthebung entgangen. Offenbar im Gegenzug hatte Kuczynski zu Weihnachten den früheren Diktator Alberto Fujimori begnadigt. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!