Aus: Ausgabe vom 21.12.2017, Seite 12 / Thema

Zeitgenosse Böll

Wie kaum ein anderer hat der vor 100 Jahren in Köln geborene Schriftsteller die Zustände in der alten BRD kritisch analysiert. Wer seine Bücher erneut zur Hand nimmt, stößt auf das damals Unerledigte und Verdrängte

Von Jürgen Pelzer
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Heinrich Böll war ein Chronist der Bundesrepublik. Als Intellektueller war er darüber hinaus einer breiten Öffentlichkeit bekannt (Böll bei einer Veranstaltung im niederländischen Heerlen am 26.3.1983)

Heinrich Bölls publiziertes Werk umfasst nahezu genau die vier Jahrzehnte, in denen die alte BRD, die Bonner Republik, existiert hat: 1949, im Gründungsjahr, erscheint seine erste größere Erzählung (»Der Zug war pünktlich«), 1985 sein letzter Roman (»Frauen vor Flusslandschaft«), unverkennbar eine Art melancholischer Abgesang. Das Riesenwerk, das Böll hinterlassen hat1 – neben Romanen, Erzählungen, Kurzgeschichten, Hörspielen eine Vielzahl publizistischer Arbeiten und Interviews – ist im Zusammenhang mit der höchst widersprüchlichen Entwicklung der westdeutschen Republik zu sehen. Böll selbst hat sein Schreiben als Ausdruck von Zeitgenossenschaft verstanden und dem damit verbundenen Anspruch zu genügen versucht, seine gesellschaftlichen Erfahrungen literarisch zu verarbeiten und darüber hinaus eine bestimmte Haltung, eine Schreibhaltung, zu entwickeln – etwas, was sonst allenfalls Heinrich Mann, Bert Brecht, Anna Seghers oder Peter Hacks gelungen ist. Wer ihn also liest und dabei die ganze Bandbreite seiner literarischen und publizistischen Produktion zur Kenntnis nimmt, taucht auch in die höchst umkämpften Phasen der BRD-Geschichte ein. Egal, wo man ansetzt, bei einer frühen Erzählung, einer Buchbesprechung, bei einem der bekannten (oder weniger bekannten) Romane, einer Reportage oder einem der aufschlussreichen späten Interviews, man wird schnell auf politische, gesellschaftliche oder kulturelle Problemzonen stoßen und auf die Haltung, die der Autor im jeweiligen Kontext eingenommen hat.

Der Irrsinn des Krieges

Bölls Erfahrungen sind freilich nicht auf die Jahre nach 1949 beschränkt. Geboren wird er am 21. Dezember 1917 noch im Kaiserreich, als Kind erlebt er die desaströsen Folgen der Inflation und wenig später die Auswirkungen der Wirtschaftskrise, die Arbeitslosigkeit und drohenden finanziellen Ruin weiter Kreise bedeutete. Den Nazifaschismus nimmt er als Einbruch dumpfer, aggressiver und gewalttätiger Gruppen wahr, die das urbane Leben, ja selbst das Spielen der Kinder in den Straßen unmöglich machen. Die Familie und der dort gepflegte, puritanisch orientierte Katholizismus erweisen sich als Bastionen gegen die Überflutung durch die allgegenwärtige menschenfeindliche Propaganda. Es folgen fast sieben Jahre Kriegsvorbereitung («Arbeitsdienst«) und dann Krieg, ein Krieg, den Böll vor allem als »Irrsinn«, als sinnloses Massenschicksal empfindet. Nach dem Faschismus versucht er sich als freier Schriftsteller zu etablieren und scheitert beinahe damit. Böll ist weitgehend isoliert, hat wenig Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen. Die Literaturströmungen aus der Zeit der Weimarer Republik oder dem antifaschistischen Exil, an die er anknüpfen könnte, sind ihm fern. Politisch scheint Böll in den unmittelbaren Nachkriegsjahren darauf vertraut zu haben, dass die Alliierten die »Sicherheitsverwahrung« (Georg Fülberth) in den von ihnen besetzten Gebieten effektiv handhaben und einen Neuanfang – mit Marxisten, Christen und Gewerkschaftern – ermöglichen würden. Zudem hoffte er offenbar, die allgemeine Zerstörung, die – vorübergehende – Entmachtung der alten Eliten und die bereits im Krieg gemachten Erfahrungen einer weitgehenden Gleichheit breiter Schichten könnten zu einem urchristlich-kommunistischen Gemeinschaftskonzept führen. Diese Einstellung schlägt sich auch in Bölls sprachdemokratischer Haltung nieder, die er zeitlebens beibehält: Literatur soll allen, auch den angeblich »kleinen Leuten«, verständlich und zugänglich sein.

Den Publikationsmöglichkeiten der Zeit entsprechend und ausländische, vor allem amerikanische, Einflüsse aufnehmend, nutzt Böll die vielfältigen Möglichkeiten der Kurzgeschichte, sehr bald aber auch längere Formate, um die Kriegserfahrungen sowie die langfristigen gesellschaftlichen Folgen zu verarbeiten. Der Krieg wird dabei nie in seinen Ursachen erklärt, sondern vornehmlich als metaphysisches Verhängnis präsentiert, dem man allenfalls zeitweise, etwa durch Begegnungen mit Frauen, entrinnen kann. So trifft der Held in »Der Zug war pünktlich« eine polnische Musikstudentin, mit der er sich einig weiß in der »Suche nach einem Vaterland, das keiner kennt«. In dem immer noch lesenswerten Roman »Wo warst du, Adam?« (1951) schildert Böll die Begegnung mit einer zum Katholizismus konvertierten Jüdin und deren Ermordung durch einen SS-Mann, dem ein ausführliches Psychogramm gewidmet ist.

Das kalte Vergessen

Doch die literarischen Werke, mit denen Böll den »Durchbruch« schafft und auch international bekannt wird, sind Romane, in denen er die fundamentalen Probleme der Ära Adenauer beleuchtet, namentlich die unverhohlene, geradezu provozierende Rückkehr der alten Machteliten, die um sich greifende kapitalistische Verwertungsideologie sowie die fatale Rolle der katholischen Kirche, die sich der als christlich gepriesenen Marktwirtschaft verschreibt und damit eine wichtige, vielleicht sogar zentrale Rolle als ideologische Stütze der »Restauration« spielt. Die Kritik an der Kirche zieht sich durch fast alle Arbeiten Bölls in diesen Jahren, angefangen beim Eheroman »Und sagte kein einziges Wort« (1953) bis zu »Ansichten eines Clowns« (1963). Die Institution steht stets an der Seite der Mächtigen, versagt als Ansprechpartner, vertritt eine heuchlerische Sexualmoral und fragwürdige Prinzipien, was bis zu der Aufforderung reicht, die Arbeiter und andere »Minderbemittelte« sollten Aktien kaufen, um sich so »in das Volksganze« einzugliedern, eine Aufforderung, die Böll 1961 zu einer empörten Polemik veranlasst. Schon früh richtet sich der Schriftsteller gegen das – auch von Theodor W. Adorno beobachtete – »kalte Vergessen«, das mit der Restauration und der kapitalistischen Verwertungsideologie einhergeht.2 1954 heißt es in einem mit »Auferstehung des Gewissens« betitelten Aufsatz: »Unsere Kinder wissen nicht , was vor zehn Jahren geschehen ist. Sie lernen die Namen von Städten kennen, mit deren Nennung sich ein fataler Heroismus verbindet …, von Auschwitz wissen unsere Kinder nichts.« Und Böll erinnert daran, dass die Spuren leicht zu finden wären: In Köln ist es ausgerechnet das jetzt im Zeichen des Wirtschaftswunders stehende Messegelände, von dem einst die jüdische Bevölkerung in die Massenvernichtungslager transportiert wurde.

1959 unternimmt Böll einen erzähltechnisch ambitionierten Versuch, die Kontinuität der bundesdeutschen Machtverhältnisse darzustellen, indem er drei Generationen einer Architektenfamilie porträtiert und das Schicksal einer Abtei beschreibt, die 1907 errichtet, 1945 zur Frontbereinigung gesprengt wurde und die jetzt wieder aufgebaut werden soll. Obwohl das Gesellschaftsbild statisch wirkt und Macht und Ohnmacht sich allzu unvermittelt gegenüberstehen, ist die Ablehnung unmissverständlich. Noch direkter trägt der Autor seine Kritik an der unseligen Verkettung von herrschender Bourgeoisie und herrschender Kirche in »Ansichten eines Clowns« vor. Es handelt sich um eine Generalabrechnung mit der Ära Adenauer, die vor allem den unüberbrückbaren Gegensatz der Generationen herausstellt. Zwischen dem Helden Schnier und seinen großbürgerlichen Eltern, die den Nazifaschismus aktiv unterstützt und Karriere gemacht haben, ist ein Gespräch unmöglich – ein Vorgriff auf die Studentenbewegung, die ja vor allem ein Protest gegen die sich in Schweigen und Verdrängung flüchtende Tätergeneration gewesen ist.

Wie scharf die Kritik an der Adenauer-Ära ausfällt, kann man abschließend auch in der fulminanten Besprechung der Memoiren des ersten Kanzlers nachlesen, die 1965 im Spiegel erscheint. Der Schriftsteller zieht hier alle Register einer ebenso sprach- wie ideologiekritischen Analyse, verweist auf die »bourgeoise Blindheit« des Autors, den geradezu jugendgefährdenden Zynismus, den Verrat christlicher Ideale, die Abwesenheit jedes Ethos, ja die auf tiefer Menschenverachtung beruhende »Nihilisierung der Demokratie«. Böll macht Adenauer insbesondere für die ungerechte Währungsreform, die »hochgetriebene Wiederaufrüstung« (in einem »damals friedfertigen Deutschland«) und das allgemeine Diffamierungsklima verantwortlich. Allerdings ist für Böll die SPD (als »die mieseste aller Parteien«) keine Alternative, wie sie es für viele Schriftstellerkolleginnen und -kollegen in diesem Zeitraum wurde. Hat die CDU die christlichen Ideale zerstört, so die SPD den Sozialismus. Einzig Willy Brandt als höchst integre Figur des antifaschistischen Widerstands wird er später gelten lassen und aktiv unterstützen.

Suche nach dem Humanen

Doch Böll belässt es nicht bei bloßer Ideologiekritik, zumal sich bald zeigt, dass der CDU-Staat erodiert und sich immer mehr Menschen in der Außerparlamentarischen Opposition und der Studentenbewegung engagieren, um gegen Notstandsgesetze, mangelnde Demokratie und den grausamen Vietnamkrieg zu protestieren. Im Wintersemester 1963/64 nutzt der Schriftsteller die Frankfurter Poetikdozentur zu einer Formulierung seiner »Ästhetik des Humanen«: Er beschreibt sie als »Suche nach einer bewohnbaren Sprache in einem bewohnbaren Land«. Das Humane findet er nicht in der immer noch prosperierenden Mainstreamgesellschaft, sondern an deren Rändern, im Verdrängten, als »abfällig« Betrachteten, wie er es vor allem an den Büchern Hans Günther Adlers über Flucht, Vertreibung und Ermordung der Juden vorführt. Das Humane zeige sich, oft banal und unterentwickelt, in der Alltagspraxis, in Werten wie Solidarität, Friedensfähigkeit, Demokratie und Geschichtsbewusstsein. Es geht Böll »um einen Grund unter den Füßen«, um einen Grund, »der das Wort ›Zukunft‹ noch aussprechbar macht«. Eine Alibifunktion für die Literatur oder die Schriftsteller lehnt er ausdrücklich ab. Er will nicht Teil eines Marktes sein, dessen Teilnehmer gelegentlich »etwas Kesses, Gesellschaftskritik« liefern, da dies den Herrschenden lediglich als Ausweis ihrer angeblichen Freizügigkeit dient. Seine literarischen Werke aus dieser Zeit nehmen statt dessen eine Verweigerungshaltung gegenüber einer zunehmend als totalitär empfundenen Wohlstands- und Konsumgesellschaft ein. Man denke etwa an das als fröhliches Happening gefeierte »Ende einer Dienstfahrt« (1966) – ein Protest gegen die Bürokratie in der Bundeswehr – oder vor allem an die »herrlich proletarische« Hauptfigur im »Gruppenbild mit Dame« (1971), die jegliche Form des »Profitratendenkens« verabscheut und trotz aller subtil wirkenden gesellschaftlichen Repression ein selbstbestimmtes Leben zu führen versucht.

Wenn es so etwas wie den versuchten Aufbruch in eine bessere BRD gab, so waren es zweifellos die ersten Jahre der sozialliberalen Koalition, also die Zeit von 1969 bis 1973, als man überfällige Reformen in Angriff nahm, die Entspannungspolitik gegenüber den sozialistischen Ländern vorantrieb und sogar »mehr Demokratie wagen« wollte. Fast alle diese Ansätze waren höchst umkämpft und sollten bald, nach den ersten wirtschaftlichen Krisensymptomen, zur Seite gelegt werden. Böll, der 1972 den Nobelpreis erhielt und als Präsident der internationalen Schriftstellerorganisation PEN höchstes Ansehen genoss, engagierte sich gegen den fatalen »Radikalenerlass«, der Hunderttausende mit Berufsverboten bedrohte, und gegen die immer mehr das politische Klima vergiftende Bild des Axel Springer. Bereits 1968 hatte Bild die antistudentische Stimmung in der Mehrheitsbevölkerung bis zur Pogromhetze aufgeheizt, 1971 nahm sie die in den Untergrund gegangene Gruppe um Ulrike Meinhof und Andreas Baader aufs Korn, um sie im Sinne einer generellen Hatz gegen alles »Linke« oder irgendwie Kritische zu verteufeln.

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Böll engagierte sich früh an der Seite der Studentenbewegung – Kundgebung gegen die geplanten Notstandsgesetze im Bonner Hofgarten (11.5.1968)

Der vermeintliche Terrorpate

Böll machte sich die Mühe, die diversen Manifeste der Gruppe (deren Gewaltbereitschaft er unmissverständlich ablehnte) zu analysieren und stellte gleichzeitig die Praktiken von Bild an den Pranger, namentlich die »Aufforderung zur Lynchjustiz«. Sein Vermittlungsangebot, seine Frage »Will Ulrike Meinhof Gnade oder freies Geleit?« (so der vom Spiegel formulierte Titel seines Essays), stieß nicht nur auf Hohnlachen, sondern wurde von Springers Medien (und ihren zahlreichen Sympathisanten in der Politik) als Unterstützung terroristischer Gewalt ausgelegt. Ja, Böll wurde sogar als »Schreibtischtäter« hingestellt, als Terrorpate, zu dem die eigentliche »Blutspur« führe. Er wurde darauf jahrelang observiert, seine Wohnungen wurden durchsucht, die Familie drangsaliert. 1974 veröffentlichte Böll schließlich eine Erzählung, die zu einem auch international erfolgreichen (und ebenfalls verfilmten) Klassiker wurde, »Die verlorene Ehre der Katharina Blum oder: Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann«. Da sich die Heldin gegenüber der permanenten Hetze und Verunglimpfung nur durch die Ermordung des verantwortlichen Journalisten zu helfen weiß, wurde Böll erneut – von Bild selbst, aber auch vom damaligen Bundespräsidenten – »Verherrlichung der Gewalt« vorgeworfen. Andere Kritiker, wie der seinerzeit weithin bekannte rechte Soziologe Helmut Schelsky nahmen die öffentliche Rolle literarischer Intellektueller aufs Korn: Böll selbst besitze keinerlei Kompetenz zur Beurteilung gesellschaftlicher Vorgänge. Interview- und publicitygeil präsentiere er sich in einer Doppelrolle als selbsternannter »Kardinal« und »Märtyrer«, um so seine Lügen über eine Gesellschaft zu verbreiten, die sich durch einzigartigen Wohlstand und weitgehende Freiheit auszeichne.3 Böll selbst war sich der Problematik des öffentlich agierenden Intellektuellen wohl bewusst und betonte immer wieder, dass es umgekehrt die defizitäre, weitgehend undemokratische und nun zunehmend von Pressekonzernen beherrschte Öffentlichkeit sei, die Stellungnahmen geradezu provoziere.

Verschlissene Republik

Auch in den folgenden Jahren schrieb Böll weiter – und intervenierte, mischte sich ein, wenn dies notwendig erschien, so namentlich, als es um die sogenannte Nachrüstung oder den Machtwechsel zu einer konservativ-liberalen Regierung ging, deren Einführung des Privatfernsehens er sofort als weitere Beschränkung und Gängelung der Öffentlichkeit erkannte. 1979 erschien der – formal anspruchsvolle – Roman »Fürsorgliche Belagerung«, der die Überwachungspraktiken durch den Staat thematisiert. Dass die Bonner Republik »verschlissen«, ihr Personal hohl und leer war, hat Böll in seinem letzten posthum erschienenen Roman »Frauen vor Flusslandschaft« beschrieben, wobei vieles unausgeführt und im Bereich des bloß Angedeuteten verbleibt. Mit Skepsis vermengte Hoffnungen setzte Böll einzig auf die Grünen, die sich zu Beginn der 1980er Jahre als ökologische, pazifistische und feministische Antipartei etablierten und deren Abstieg in eine opportunistische, bürgerliche, auch Kriege unterstützende, ja fordernde Kraft damals kaum vorstellbar war.

Böll ist heute weitgehend vergessen. Zu Unrecht. Und das gilt nicht nur für seine Romane, die ein Stück Zeitgeschichte abbilden. In der Rückschau beeindruckend bleiben auch die zahlreichen Interviews des Schriftstellers, die ein flexibles, zukunftsoffenes, vorsichtig abwägendes Denken verraten – dessen »Authentizität« stets gewahrt bleibt, wie man auch noch nach Jahrzehnten feststellen kann.4 Ebenfalls interessant – und vielleicht ein Einstieg für ein neues Lesepublikum – sind Reportagen wie etwa »Die Juden von Drove«, auf deren Spuren er bei Spaziergängen in der Nachbarschaft stößt. Es findet sich kaum eine bessere Illustration für das, was Böll die »Suche nach einer bewohnbaren Sprache in einem bewohnbaren Land« genannt hat.

Anmerkungen:

1 Das gesamte Werk liegt als sogenannte Kölner Ausgabe in 27 ­Bänden vor. Sie ist von 2002 bis 2010 im Verlag Kiepenheuer und Witsch erschienen.

2 Theodor W. Adorno: Was heißt Aufarbeitung der Vergangenheit? In: ders.: Kulturkritik und Gesellschaft 2: Eingriffe, Frankfurt am Main 2003, S. 555–572

3 Helmut Schelsky: Die Arbeit tun die anderen. Klassenkampf und Priesterherrschaft der Intellektuellen, Stuttgart, 1975, S. 342 ff.

4 Vgl. Ralf Schnell: Heinrich Böll und die Deutschen, Köln, 2017, S. 215 ff.

Jürgen Pelzer schrieb an dieser Stelle zuletzt am 4. Oktober 2017 über den ersten gesamtdeutschen Schriftstellerkongress nach dem Ende des Faschismus.


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  • Kaspar Trümpy: Bölls Connections In »Zeitgenosse Böll« würdigt Jürgen Pelzer Heinrich Böll als einen großen deutschen Nachkriegsautor. Seine politischen Verbindungen werden dabei kaum beleuchtet. Aufschlussreiche Informationen dazu f...

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