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Staat zahlt mehr Unterhaltsvorschuss

Berlin. Die staatlichen Ausgaben für Kindesunterhalt sind in den vergangenen Monaten stark gestiegen, weil Bund und Länder seit dem 1. Juli für Kinder bis zum Alter von 18 Jahren einspringen, wenn Väter oder Mütter keinen Unterhalt zahlen. Die Zahl der Bezieher von Vorschussleistungen sei von rund 400.000 auf rund 700.000 gestiegen, berichtete Bild am Samstag. Zuvor hatten nur alleinerziehende Eltern von Kindern bis zu zwölf Jahren Anspruch darauf, dass der Staat für nicht geleistete Zahlungen des Expartners mit bis zu 268 Euro monatlich einspringt. Mit dem 1. Juli fiel zudem die bisherige Höchstbezugsdauer für den Unterhaltsvorschuss von insgesamt sechs Jahren. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.12.2017, Seite 5, Inland

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