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Metro: Verdacht auf Insiderhandel

Düsseldorf. Der Handelskonzern Metro hat im Zuge der Ermittlungen wegen Marktmanipulation und Insiderhandel einen Mitarbeiter beurlaubt. Ein nicht leitender Beschäftigter sei bis zur Aufklärung des Vorwurfs bei voller Bezahlung freigestellt worden, sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch. Es gelte auch in diesem Fall uneingeschränkt die Unschuldsvermutung, erklärte er weiter.

Zuvor hatte das Handelsblatt (Mittwochausgabe) darüber berichtet. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt gegen mehrere leitende Mitarbeiter und Verantwortliche der ­Metro. Zum einen geht es um den Vorwurf, dass die damalige Metro Group im März vergangenen Jahres zu lange gezögert habe, ihre Aufspaltungspläne der Öffentlichkeit bekanntzugeben. Zum anderen gehen die Behörden dem Vorwurf des Insiderhandels nach. Die Metro bestreitet alle Anschuldigungen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.12.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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