Zum Inhalt der Seite

»Klimakanzlerin« verfehlt Energieziele

München. Weniger Kohlendioxidemissionen, niedrigerer Stromverbrauch, mehr saubere Energie: Mit ihren Versprechungen in bezug auf die Energiewende ist die Bundesregierung bisher gescheitert. Eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos zeigt, dass die wichtigsten Vorgaben der Energiewende nicht erreicht wurden. So stagniert der Ausstoß von CO2 seit 2014 lediglich, trotz der angepeilten Senkung der Emissionen und Subventionen in dreistelliger Milliardenhöhe für den Ausbau erneuerbarer Energien. Obwohl gleichzeitig Kernkraftwerke abgeschaltet wurden, kam es jedoch nicht zu einer Knappheit von Strom. Das war die Befürchtung der Vereinigung der bayrischen Wirtschaft, die die Studie in Auftrag gegeben hatte. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 06.12.2017, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!