02.12.2017
Realismus
He got eyes
Menschen in den USA, die man sonst nicht sah: Die Albertina in Wien zeigt eine Schau der Fotografien von Robert Frank
Von Sabine Fuchs
Wer 1924 als Sohn eines deutschen Juden geboren wurde, lernte schon früh, was Unsicherheit bedeuten kann – auch wenn die Schweizer Mutter das Überleben in Zürich sicherte. Dort wuchs Robert Frank auf, dort studierte er Romanistik und absolvierte seine Ausbildung zum Fotografen, aber trotz familiärer Beziehungen erhielt er die Schweizer Staatsbürgerschaft erst kurz vor Kriegsende. Die Angst vor Antisemitismus und Verfolgung blieb – und ließ ihn 1947 nach New York aus...
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