Zum Inhalt der Seite
Literaturpreis

Gral gefunden

Der spanische Schriftsteller und Journalist Javier Serra hat für seinen Roman »El Fuego Invisible« (Das unsichtbare Feuer) den mit 601.000 Euro dotierten Planeta-Preis zugesprochen bekommen, wie die Jury in der Nacht zum Montag in Barcelona mitteilte. »Das unsichtbare Feuer« handelt von einem jungen Wissenschaftler aus Dublin, der sich während einer Spanien-Reise mit einer Expertengruppe auf die Suche nach dem Heiligen Gral macht. Javier Serra war lange Radio- und TV-Moderator. Mit seinem Historienkrimi »Das geheime Abendmahl« schaffte er es 2006 als erster spanischer Schriftsteller überhaupt in die Top ten der Bestsellerliste der New York Times. Das Buch wurde millionenfach verkauft, Sierras Romane wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Nur Carlos Ruíz Zafón ist in Spanien noch erfolgreicher.

(dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 17.10.2017, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!